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Einführung zur medizinischen Statistik

Die Medizinische Statistik der Krankenhäuser erfasst jedes Jahr die anfallenden Daten aller Hospitalisierungen in den Schweizerischen Krankenhäusern. Diese Erhebung wird von jedem Krankenhaus bzw. von jeder Klinik durchgeführt. Das BFS erhebt sowohl soziodemographische Informationen der Patienten wie Alter, Geschlecht, Wohnregion als auch administrative Daten wie Versicherungsart oder Aufenthaltsort vor der Hospitalisierung und medizinische Informationen wie Diagnosen und Behandlungen.

50 Variablen, darunter die soziodemographischen Variablen des Patienten, Merkmale der Hospitalisierung und des Austritts, bis zu 50 Diagnosen und 100 Behandlungen. Dazu kommen diverse Variablen, welche sich auf die Neugeborenen beziehen sowie weitere, freiwillig anzugebende Variablen zu den psychiatrischen Behandlungsfällen. Die Identifikation der Patienten erfolgt anhand eines verschlüsselten und anonymen Verbindungskodes. Das BFS kann dabei die ursprüngliche Identität der Patienten nicht wiederherstellen.


Erfasst werden diese Daten seit 1998, haben aber seit der Einführung der DRG Abrechnung zusätzliche Bedeutung erlangt.

Übersicht der gültigen Kodierungsdokumente vom Bundesamt für Statistik

Auf der unten stehenden Seite sind die jeweils gültigen Kataloge und Kodierdokumente des Bundesamtes für Statistik zu finden:

Bundesamt für Statistik

Variabeln der medizinischen Statistik

Dieses Dokument beschreibt die einzelnen Variabeln, welche in der medizinischen Statistik geliefert werden müssen.

Informationen zu: Definition der Ein- Austrittsvariabeln, Aufenthaltsort vor Eintritt/nach Austritt, Einweisende instanz, etc.

Schnittstellenkonzept

Bundesamt für Statistik

Medizinische Statistik der Krankenhäuser:

Konzept:

Angaben zum Konzept der Erhebung der medizinischen Daten ("Medizinische Statistik") können unter folgendem Link direkt auf der Seite des BfS eingesehen werden:

Änderungshistorie:

Das Bundesamt für Statistik aktualisiert vorzu die notwendigen Angaben der medizinischen Statistik. Die Anforderungen und Änderungen können unter

eingesehen werden.

Gesundheitsstatistik 2012:

Auf der Seite des Bfs wurde die Gesundeitsstatistik 2012 veröffentlich. Erstmals auch in elektronischer Form.

Fallzahlen zur Krankenhausbehandlung - Detaillierte Daten können ebenfalls abgerufen werden:

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/04/01/data/01/05.html

Bundesamt für Gesundheit

Hier findet sich unter anderem verschiedene Indikatoren der Schweizer Akutspitäler:

  • Die Qualitätsindikatoren der Schweizer Akutspitäler beinhalten Angaben zu den Behandlungen in den Schweizer Spitälern ab 2008. Ausgewiesen werden Fallzahlen, Anteilswerte (z. B. Kaiserschnittrate) sowie die Mortalität bei bestimmten Krankheitsbildern und Eingriffen (Auszug aus der o.g. Webseite).
  • Spitalstatistik
  • Ebenso findet sich ein "Abfrage-Tool", mit welchem verschiedene Spitäler mit einer Vielzahl von Faktoren miteinander verglichen werden können.

Persönliche Anmerkung: Eine isolierte Betrachtung z.B. einer Mortalitätsstatisik ist für den Laien irreführend (Palliativstationen, Leistungsspektrum, Zentren...). So muss der geneigte Leser solchen Zahlen schon viel Hintergrundwissen mitbringen, um sinnvolle Schlussfolgerungen ziehen zu können.

 

Anerkennung von Berufsdiplomen:

Das Bundesamt für Gesundheit führt unter dem unten stehenden Linkg eine Übersicht über die Anerkennung von Berufsdiplomen im Gesundheitswesen:

Unter

http://www.bag.admin.ch/themen/berufe/00406/00550/index.html?lang=de

findet sich eine Statistik über die Anerkennung von Berufsdiplomen im Gesundheitswesen.